Allgemeine Geschäftsbedingungen

Stand: April 2026

§ 1 Geltungsbereich

Diese AGB gelten für die Nutzung der Plattform AZ Workplace (nachfolgend „Dienst"), bereitgestellt von AZ Workplace, Dreiföhrenstraße 9, 3040 Neulengbach, Österreich (nachfolgend „Anbieter"). Mit der Registrierung akzeptiert der Nutzer diese AGB.

§ 2 Leistungsbeschreibung

Der Dienst ist ein webbasiertes CRM-Tool für den Versicherungsvertrieb. Er umfasst:

Hinweis: Kundendaten des Nutzers werden ausschließlich lokal im Browser des Nutzers gespeichert (localStorage/IndexedDB). Der Anbieter hat keinen Zugriff auf diese Daten.

§ 3 Registrierung und Konto

  1. Zur Nutzung ist eine Registrierung mit gültiger E-Mail-Adresse erforderlich. Die E-Mail-Adresse muss verifiziert werden.
  2. Der Nutzer ist für die Geheimhaltung seiner Zugangsdaten verantwortlich und haftet für alle Aktivitäten unter seinem Konto.
  3. Pro Person ist nur ein Konto gestattet. Der Zugang ist nicht übertragbar.
  4. Der Anbieter behält sich vor, Konten bei Verstoß gegen diese AGB zu sperren oder zu löschen.

§ 4 Kostenlose Testphase

  1. Neue Nutzer erhalten eine kostenlose Testphase gemäß der zum Zeitpunkt der Registrierung angezeigten Dauer (in der Regel 14 Tage).
  2. Während der Testphase stehen alle Funktionen uneingeschränkt zur Verfügung.
  3. Nach Ablauf der Testphase ist ein kostenpflichtiges Abonnement erforderlich.
  4. Der Datenexport bleibt auch nach Ablauf der Testphase für mindestens 30 Tage verfügbar.

§ 5 Preise und Zahlung

  1. Die aktuell gültigen Preise sind auf der Anmeldeseite und der Kontoverwaltung einsehbar. Alle Preise verstehen sich inklusive der gesetzlichen Umsatzsteuer, sofern diese anfällt.
  2. Die Zahlungsabwicklung erfolgt über den Zahlungsdienstleister Stripe. Es gelten ergänzend die Nutzungsbedingungen von Stripe.
  3. Das Abonnement verlängert sich automatisch um den jeweiligen Abrechnungszeitraum (Monat), sofern es nicht vor Ablauf gekündigt wird.
  4. Preisänderungen: Der Anbieter behält sich vor, die Preise mit einer Ankündigungsfrist von mindestens 30 Tagen vor dem nächsten Abrechnungszeitraum anzupassen. Die Ankündigung erfolgt per E-Mail an die hinterlegte Adresse. Wird das Abonnement nach Inkrafttreten der Änderung nicht gekündigt, gilt der neue Preis als akzeptiert.
  5. Bei Zahlungsverzug von mehr als 14 Tagen kann der Zugang vorübergehend gesperrt werden. Die Pflicht zur Zahlung des ausstehenden Betrags bleibt bestehen.

§ 6 Widerrufsrecht (Verbraucher)

  1. Verbraucher im Sinne des KSchG haben das Recht, den Vertrag binnen 14 Tagen ohne Angabe von Gründen zu widerrufen (Fernabsatz gemäß § 11 FAGG).
  2. Die Widerrufsfrist beginnt mit dem Tag des Vertragsabschlusses (Registrierung).
  3. Der Widerruf ist schriftlich (z.B. per E-Mail an support@azworkplace.at) zu erklären.
  4. Bei fristgerechtem Widerruf werden bereits geleistete Zahlungen innerhalb von 14 Tagen erstattet.
  5. Mit Zustimmung des Verbrauchers zur sofortigen Leistungserbringung während der Widerrufsfrist (Nutzung der App) kann das Widerrufsrecht vorzeitig erlöschen, sofern der Anbieter den Verbraucher hierüber informiert hat.

§ 7 Datenspeicherung und Verantwortung

  1. Vom Nutzer eingegebene Kundendaten werden ausschließlich lokal im Browser gespeichert (localStorage, IndexedDB). Der Anbieter hat weder Zugriff auf noch Kenntnis von diesen Daten.
  2. Der Nutzer ist selbst für die Sicherung seiner lokalen Daten verantwortlich. Die regelmäßige Nutzung der Export-Funktion wird dringend empfohlen.
  3. Der Anbieter haftet nicht für Datenverlust, der durch Löschung von Browser-Daten, Gerätewechsel, Browser-Updates, Betriebssystem-Änderungen oder unterlassene Backups entsteht.
  4. Die auf dem Server des Anbieters gespeicherten Daten beschränken sich auf Kontodaten (E-Mail, Name, verschlüsseltes Passwort), Session-Daten und Zahlungsinformationen (Stripe-Kunden-ID).

§ 8 Verfügbarkeit und Wartung

  1. Der Anbieter strebt eine Verfügbarkeit des Dienstes von 99 % im Jahresmittel an, ausgenommen geplante Wartungsfenster und höhere Gewalt.
  2. Wartungsarbeiten werden nach Möglichkeit im Voraus angekündigt und außerhalb der üblichen Geschäftszeiten durchgeführt.
  3. Bei einem Serverausfall bleiben die lokalen Daten im Browser des Nutzers erhalten und verfügbar.

§ 9 Haftung

  1. Der Anbieter haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit.
  2. Für leichte Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten). In diesem Fall ist die Haftung auf den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt.
  3. Die Haftung für entgangenen Gewinn, mittelbare Schäden und Folgeschäden ist — soweit gesetzlich zulässig — ausgeschlossen.
  4. Die Haftungsbeschränkungen gelten nicht, soweit der Anbieter einen Mangel arglistig verschwiegen hat oder eine Garantie übernommen hat.

§ 10 Kündigung

  1. Das Abonnement kann jederzeit zum Ende des laufenden Abrechnungszeitraums gekündigt werden. Die Kündigung erfolgt über die Kontoverwaltung oder per E-Mail.
  2. Nach Kündigung bleibt der Zugang bis zum Ende des bezahlten Zeitraums bestehen.
  3. Der Datenexport ist nach Kündigung noch mindestens 30 Tage möglich.
  4. Das Konto kann jederzeit vollständig gelöscht werden (Art. 17 DSGVO). Alle serverseitigen Daten werden dabei unwiderruflich entfernt.
  5. Der Anbieter ist berechtigt, den Dienst mit einer Ankündigungsfrist von 90 Tagen einzustellen. In diesem Fall werden bereits bezahlte, nicht genutzte Zeiträume anteilig erstattet.

§ 11 Änderungen der AGB

  1. Der Anbieter kann diese AGB mit einer Ankündigungsfrist von 30 Tagen ändern. Die Ankündigung erfolgt per E-Mail.
  2. Widerspricht der Nutzer nicht innerhalb von 30 Tagen nach Zugang der Änderungsmitteilung, gelten die geänderten AGB als akzeptiert. Auf diese Rechtsfolge wird in der Änderungsmitteilung besonders hingewiesen.
  3. Bei Widerspruch hat der Anbieter das Recht, den Vertrag zum Ende des laufenden Abrechnungszeitraums zu kündigen.

§ 12 Geistiges Eigentum

Alle Rechte an der Software, dem Design, den Texten und Grafiken des Dienstes verbleiben beim Anbieter. Der Nutzer erhält ein einfaches, nicht übertragbares Nutzungsrecht für die Dauer des Vertrags.

§ 13 Schlussbestimmungen

  1. Es gilt österreichisches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG).
  2. Für Verbraucher im Sinne des KSchG gilt der Gerichtsstand nach § 14 KSchG (Wohnsitz des Verbrauchers). Für Unternehmer ist der Gerichtsstand St. Pölten, Österreich.
  3. Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.
  4. Die Vertragssprache ist Deutsch.
← Zurück